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Die 1,8 mm Injektionslinse Akreos AO MI-60

Die Firma Bausch & Lomb, einer der großen Hersteller von Produkten für die Augenheilkunde, bietet eine vollkommen neuartige Kunstlinse an, die Injektionslinse Akreos AO MI-60. Es ist erstmals gelungen eine künstliche Linse zu entwickeln, bei der der Schnitt für die Entfernung der getrübten und das Einbringen der neuen Linse nur noch der Größe eines Stecknadelstichs entspricht. Lediglich 1,8 Millimeter sind nötig, um die erkrankte Linse auszutauschen. Dadurch kann eine lange Wundheilung der Vergangenheit angehören, auch das Infektionsrisiko kann damit nochmals gesenkt werden. Zudem kann eine deutlich geringere Hornhautverkrümmung erwirkt werden. Die Linse und die Behandlung werden von den privaten Krankenkassen in aller Regel erstattet. Die Erstattung für gesetzlich Krankenversicherte ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Bitte erfragen Sie vor der Behandlung bei Ihrem Arzt oder Ihrer Krankenkasse die für Sie geltende Erstattungsregelung. Patienten wird empfohlen ihren Augenarzt konkret auf diese neue Linse anzusprechen und sich über die individuellen Vorteile der Injektionslinse beraten zu lassen.

Beim Linsentausch wird die getrübte Linse mittels Ultraschall zerkleinert und abgesaugt. Die Injektionslinse Akreos AO MI-60 wird zusammen mit einem Gleitgel in das spritzenähnliche Instrument, den Injektor, eingelegt und durch den nur noch 1,8 mm kleinen Zugang in das Auge gesprizt (injiziert). Vor einigen Jahren waren noch Schnitte von 12 Millimetern die Regel und auch heute werden für andere Linsen Schnitte von 3-5 Millimeter benötigt. Bei Druck auf den Injektor wird die Linse im Instrument durch einen winzig kleinen Kanal geschoben und dabei gefaltet bis sie kleiner ist als die Einstichstelle am Auge. Im Auge, d.h. im Linsenkapselsack, entfaltet sich die Linse von selbst in der richtigen Position. Dabei zeichnet sich die Injektionslinse Akreos AO MI-60 durch eine weitere Besonderheit aus: Sie hat vier Halterungen, die sich der Anatomie des Auges optimal anpassen und der Linse ein Leben lang höchste Stabilität verleihen.




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